LED-Streifen Trockenbau
Von einer Lichtvoute in der abgehängten Decke sieht man später nur die Linie — wie sauber sie wirkt, entscheidet sich aber schon vor dem Beplanken. Zuerst steht das Profil fest, danach der Streifen, denn das Profil gibt vor, wie breit das Band sein darf und wie tief die Diode unter der Blende sitzt. Das Aluminium ist der Kühlkörper: Klebt der Streifen daneben, staut sich die Wärme im geschlossenen Hohlraum und die Helligkeit lässt schneller nach, als das Datenblatt verspricht. Deshalb gehört jeder Streifen ins LED-Trockenbauprofil.
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Die Streifen auf dieser Seite arbeiten mit 12 oder 24 V und sind alle dimmbar. Die Leistung liegt zwischen 8 und 30 W/m: Unter 10 W/m bleibt es eine Stimmungslinie, ab 20 W/m kann die Voute den Raum allein ausleuchten. Der Lichtstrom beginnt bei 1000 lm/m und reicht bis über 3000 lm/m. Am häufigsten sind Streifen mit 8 und 10 mm Breite, die schmalsten messen 5 mm und passen damit in sehr flache Nuten. Die meisten Streifen haben CRI 90 oder mehr, was man im Wohnzimmer an Holz, Stoffen und Hautfarben sieht; hinter einer Schattenfuge, wo niemand die Fläche beurteilt, genügt auch CRI 80. Zum Dimmen gehört ein Gerät hinter das Netzteil, also auf die 12- oder 24-V-Seite. Ein Phasendimmer in der Schalterdose steuert dagegen das 230-V-Netzteil und setzt voraus, dass dieses ausdrücklich als dimmbar ausgewiesen ist. Welches Profil zu welchem Streifen passt, erklären wir im Ratgeber Wie wählt man ein LED-Profil oder eine Leiste zu einem LED-Streifen richtig aus?. Wer die Leuchte nicht selbst zusammenstellen möchte, gibt sie bei uns in Auftrag: Wir bauen sie, messen sie durch und liefern sie anschlussfertig — mehr dazu unter Fertigung von Leuchten aus LED-Profilen.
12 oder 24 V — was ist der Unterschied?
Der Unterschied zeigt sich erst über die Länge. Bei 24 V fließt für dieselbe Leistung nur der halbe Strom, und der Spannungsabfall auf den Kupferbahnen wächst deshalb mit jedem Meter nur halb so schnell. Am Ende einer langen Linie sieht man das sofort: Dort leuchtet der Streifen schwächer als am Anfang.
Als Faustregel gilt: Bei 12 V speisen Sie etwa 5 m von einem Ende ein, bei 24 V rund 10 m. Das bezieht sich auf Streifen um die 10 W/m, bei kräftigeren entsprechend weniger. Wird die Voute länger, versorgen Sie sie von beiden Enden oder setzen ein zweites Netzteil in die Mitte. Für eine umlaufende Voute im Wohnzimmer ist 24 V daher die naheliegende Wahl. 12 V bleibt sinnvoll bei kurzen Abschnitten, beim Nachrüsten einer einzelnen Nische oder dort, wo im Verteiler bereits ein 12-V-Netzteil hängt.
Rechnen Sie die Leistung der gesamten Linie zusammen und wählen Sie das Netzteil mit rund 20 % Reserve darüber; passende Geräte stehen unter LED-Netzteile und Trafos. Denken Sie auch an die Ecken: Um die Ecke lässt sich ein Streifen nicht knicken, weil dabei die Kupferbahnen brechen. Entweder Sie verbinden zwei Abschnitte mit einem Eckverbinder, oder Sie trennen an der markierten Stelle und setzen ein kurzes Kabel dazwischen.
Wie dicht muss der Streifen sein, damit keine Punkte zu sehen sind?
Hinter einer milchigen Blende gilt: Je weiter die Dioden auseinandersitzen, desto eher zeichnen sie sich als Punktreihe ab. Am stärksten fällt das in flachen Profilen auf, wo die Diode dicht unter der Blende liegt. Die Streifen hier reichen von 120 LEDs/m bis über 240, und ab etwa 180 LEDs/m sind die einzelnen Punkte in einem normal tiefen Profil nicht mehr zu erkennen.
Soll die Linie wirklich durchgehend wirken, greifen Sie zum COB-Streifen. Bei ihm sitzen die Chips dicht an dicht unter einer durchgehenden Leuchtstoffschicht, sodass ein zusammenhängendes Lichtband entsteht — auch aus kurzer Entfernung sieht man keine Punkte. Eine milchige Blende gehört trotzdem dazu, weil sie das Licht weicher macht und die Nut sauber abschließt. Von der Dichte allein können Sie übrigens nicht auf den Verbrauch schließen: Ein Streifen mit 240 LEDs/m kann dieselbe Leistung haben wie einer mit 120, verteilt auf doppelt so viele und entsprechend schwächere Dioden.
Welche Lichtfarbe für die Voute im Wohnzimmer?
Meistens 2700 bis 3000 K. Warmweiß wirkt an der Decke ruhig und beißt sich nicht mit den übrigen Leuchten im Raum. Neutralweiß ab 4000 K macht einen Raum sachlicher; das passt ins Arbeitszimmer oder in die Küche. Im Wohnzimmer wirkt dieselbe Lichtfarbe abends schnell kühl. Unser Sortiment reicht von Extra Warmweiß mit 1400 K bis Kaltweiß mit 6500 K.
Wenn Sie sich nicht festlegen möchten, kommt ein CCT-Streifen infrage. Er hat zwei Kanäle mit unterschiedlicher Lichtfarbe, die sich gegeneinander überblenden lassen — morgens kühler, abends wärmer. Dafür brauchen Sie einen Controller mit zwei Kanälen, und den planen Sie gleich mit ein. Passende Geräte finden Sie bei den LED-Dimmern und Controllern.
Was gehört außer Streifen und Profil noch dazu?
Blende, Endkappen, ein Netzteil mit Reserve und eine Zuleitung mit passendem Querschnitt. Das Netzteil planen Sie an einer Stelle ein, an die Sie nach Jahren noch herankommen — sitzt es fest verspachtelt in der Decke, wird bei der ersten Störung die Platte aufgeschnitten. Die Kabel verlegen Sie im Rohbau, bevor die Platten drankommen; nachträglich geht das nur mit Aufwand.
Im trockenen Deckenhohlraum genügt ein Streifen ohne Silikonmantel, also IP20. Er kühlt im Profil besser und lässt sich sauberer in die Nut kleben. Vergossene Streifen ab IP65 halten dafür Strahlwasser aus, kühlen aber schlechter — das ist der Preis, den man in feuchten Räumen zahlt. Beides finden Sie auf dieser Seite über den Filter.
Das Kürzen an den markierten Stellen, das Verbinden zweier Abschnitte und den Anschluss ans Netzteil beschreiben wir Schritt für Schritt im Ratgeber Wie schließt man einen LED-Streifen an?. Aus der Praxis noch ein Hinweis: Kleben Sie den Streifen in einem Zug auf den entfetteten Profilboden, nicht in Teilstücken — unter jeder Luftblase staut sich Wärme. Die Kassettendecke behandeln wir getrennt, weil man dort nach dem Schließen leichter an die Linie herankommt als unter verspachteltem Gipskarton – die Kassette lässt sich jederzeit anheben: siehe LED-Streifen für Kassettendecken.
Wer diese Empfehlungen schreibt
Hinter dem Text steht das technische Team von LUXIFER, das sich seit über zehn Jahren mit LED-Beleuchtung beschäftigt und Deckenaufbauten gemeinsam mit Trockenbauern plant. Wir sitzen in Zittau, fertigen die Leuchten in der eigenen Werkstatt und montieren auch vor Ort — wie weit wir fahren, klären wir am Telefon.
Dass das Profil vor dem Streifen kommt, ist keine Theorie. Bei abgehängten Decken wird am häufigsten ein Streifen reklamiert, der neben dem Aluminium klebt und dessen Helligkeit nach einem Jahr sichtbar nachgelassen hat. Eine verspachtelte Decke bekommt man nur mit der Stichsäge wieder auf, deshalb sprechen wir das lieber vorher an.
Wir führen Streifen von Lux Miners in schmalen wie in breiten Bauformen, dazu Profile von KLUŚ und Netzteile von Mean Well — Teile, die aufeinander abgestimmt sind. Fertige Decken zeigen wir in den Referenzen, das übrige Sortiment steht in der Hauptkategorie LED-Streifen. Sie sind unsicher, ob in Ihrem Aufbau 12 oder 24 V sinnvoller ist? Rufen Sie uns an unter 03583 5429000 oder schreiben Sie an info@luxifer.de — wir rechnen die Linie mit Ihnen durch.
Zuletzt aktualisiert am 1. September 2026 · KLUS PROFILE GmbH, HRB 40991, Zittau
Produktsortierung
Marken
Marke
Versorgungsspannung
Leistung des LED-Streifens
Schutzart IP
Lichtstrom (bei 4000K)
Farbtemperatur
Farbtemperatur von CCT Bänder von
Farbtemperatur von CCT-Bändern bis zu
Farbige LED-Streifen
Hoher CRI (Farbwiedergabeindex)
Anzahl LEDs/m
Breite des LED-Bands
LED-Typ
Originalverpackung
Spezifische Funktionen
Dimmbar
Verwendungsbereich
Ort der Anbringung des LED-Streifens
spezifische Anbringung des LED-Streifens
Art des LED-Streifens
Liste der Produkte
