Konstantstromnetzteile
Ein Konstantstromnetzteil erkennen Sie daran, dass auf dem Typenschild Milliampere statt Watt und Volt stehen. Es hält den Strom konstant und ermittelt die Spannung selbst nach der angeschlossenen Last, deshalb gehört es zu Hochleistungschips, COB-Modulen und fertigen Leuchten — nicht zu Streifen. Im Angebot finden Sie CC-Netzteile von Mean Well und GLP in den üblichen Werten 350, 500, 700 und 1050 mA, auch als dimmbare Modelle mit DALI-, 0/1-10V- oder PUSH-DIM-Eingang. Für LED-Streifen greifen Sie zum Konstantspannungsnetzteil.
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In Katalogen trägt es das Kürzel CC, also constant current, und unterscheidet sich vom gewöhnlichen Konstantspannungsnetzteil in einem einzigen, dafür entscheidenden Punkt: am Ausgang hält es den Strom konstant und stellt die Spannung selbst nach dem ein, was angeschlossen ist. Sie sehen es schon an der Beschreibung — statt „24 V / 100 W" steht dort etwa „700 mA / 25–42 V". Dieser Spannungsbereich ist keine Toleranz und kein Druckfehler, sondern das Arbeitsfenster des Geräts. Wie viele LED-Chips Sie in Reihe schalten, so stellt sich die Spannung ein, der Strom bleibt dabei immer gleich. Deshalb werden Konstantstromnetzteile bei Hochleistungschips, COB-Modulen und fertigen Leuchten eingesetzt, wo schon eine kleine Spannungsschwankung einen sichtbaren Sprung in Helligkeit und Chiptemperatur bedeuten würde. LED-Streifen wollen umgekehrt kein CC-Netzteil — sie tragen die Vorwiderstände bereits auf sich.
Woran erkennen Sie, dass Ihre Leuchte ein Konstantstromnetzteil braucht?
Schauen Sie auf das Typenschild oder ins Datenblatt: steht dort eine Angabe in Milliampere, gehört ein CC-Netzteil dazu. Hersteller geben den Nennstrom an — meist 350, 500, 700 oder 1050 mA — und dazu den Spannungsbereich, in dem das Modul arbeitet. Ein Konstantspannungsnetzteil würde ein solches Modul innerhalb von Sekunden überlasten. Eine LED hat nämlich eine sehr steile Strom-Spannungs-Kennlinie: schon eine um ein Zehntel höhere Spannung treibt ein Vielfaches an Strom durch den Chip. Der Unterschied zwischen „leuchtet" und „durchgebrannt" beträgt bei einem Hochleistungschip wenige hundert Millivolt.
Wie viele Chips trägt ein Konstantstromnetzteil?
Addieren Sie die Durchlassspannungen aller in Reihe geschalteten Chips — das Ergebnis muss in den Bereich fallen, den das Netzteil beherrscht. Ein weißer Hochleistungschip hat etwa drei Volt, ein Netzteil mit 25–42 V trägt also acht bis dreizehn Chips in Reihe. Weniger dürfen es nicht sein — das Netzteil käme nicht in sein Arbeitsfenster und würde entweder gar nicht anlaufen oder flackern. Mehr dürfen es nicht sein, weil das Netzteil die nötige Spannung nicht mehr aufbringt und der Strom unter den Nennwert fällt.
Tipp aus der Praxis unserer Monteure: planen Sie so, dass Ihre Bestückung etwa in der Mitte des Bereichs liegt und nicht an dessen Rand. Die Durchlassspannung ändert sich nämlich mit der Temperatur — kalt ist sie höher als nach einer Stunde Betrieb — und eine Bestückung am Rand verhält sich beim Einschalten anders als im eingeschwungenen Zustand.
Lässt sich ein Konstantstromnetzteil dimmen?
Ja, aber das Dimmen muss das Netzteil selbst beherrschen — zwischen seinen Ausgang und den Chip lässt sich kein Dimmer setzen. Wählen Sie deshalb gleich ein Modell mit passendem Eingang: DALI für die Bussteuerung, 0/1-10V für analoge Steuerung oder PUSH DIM dort, wo mit einem gewöhnlichen Taster gedimmt werden soll. Ergänzen Sie dazu einen DALI-Controller oder einen 0/1-10V-Dimmer passend zum gewählten System.
Wer steht hinter den Empfehlungen auf dieser Seite?
Die Inhalte erstellt das technische Team der Klus Profile GmbH aus Zittau (HRB 40991), das sich seit über zehn Jahren mit LED-Beleuchtung beschäftigt. Wir sind nicht nur ein Onlineshop — unsere Techniker montieren Installationen direkt auf der Baustelle und in der eigenen Werkstatt konfektionieren wir Leuchten nach Maß. Die Erfahrung aus diesen Projekten steckt auch in der Empfehlung, in der Mitte des Spannungsbereichs zu bleiben — Bestückungen am Rand sind der häufigste Grund, warum wir zu einer Installation zurückkehren.
Wir liefern Netzteile von Mean Well, GLP, POS und Lux Miners aus offizieller Distribution, dazu LED-Streifen und Aluminium-Profilleisten des Herstellers KLUŚ.
Sie wissen nicht, ob zu Ihrem Modul ein Konstantstrom- oder ein Konstantspannungsnetzteil gehört? Schreiben Sie uns, was Sie versorgen möchten und wo das Netzteil sitzen soll — wir rechnen es aus und empfehlen einen konkreten Typ. Wenn Sie es fertig haben möchten, bieten wir auch die Konfektionierung von Profil, Streifen und Netzteil oder eine Projektberatung mit Lichtplanung an. Rufen Sie an unter +49 3583 5429000 oder schreiben Sie an info@luxifer.de.
Zuletzt aktualisiert am 22. August 2026 · Klus Profile GmbH, HRB 40991, Amalienstraße 3, 02763 Zittau
Produktsortierung
Marken
Marke
Schutzart IP
Ausgangsspannung
Regulation
Ausgangsleistung
Reihe
Installation
andere Funktionen
dimmbar mit
Typ des Netzteils
Liste der Produkte
- Universelles Konstantstrom-Netzteil CC - Constant Current
- 4in1 Dimmschnittstellen: TRIAC (Phasendimmung), DALI, Push DIM und 0/1–10V
- Umfangreiche DALI-Kompatibilität - mit allen auf dem Markt verfügbaren DALI-Systemen
- DALI DT6 zertifiziertes Gerät - DiiA (Digital Illumination Interface Alliance)
- Moderne Elektronik mit Schutz gegen Überlastung, Kurzschluss und Überhitzung
- Eingangsspannung: AC 200 - 240V || Einstellbarer Output | Strom: 180–1500 mA || Leistung: 8–50W
- Mechanischer DIP-Regler für manuelles Einstellen der Werte und Parameter
- Stufenloses Dimmen bis auf 1 % ohne sichtbares Flackern und hörbares Summen
- Thermoplast-Gehäuse für eine passive Kühlung durch Umgebungsluft mit der Schutzart IP20
- Hohe Produktqualität - entwickelt für komplexe Lichtsysteme
